Dienstag, 18. April 2017

Origami-Kraniche-Mobile*

Hallo ihr Lieben

Ich hoffe ihr hattet alle ein ganz schönes Osterfest? Meins hier war super. Ich war das ganze Weekend über eingeladen und brauchte gar nichts zu machen. :-) Und eigentlich habe ich Ferien angekündigt, aber dieser Post hier musste jetzt noch sein.




Weil nämlich, gestern morgen, alle so früh auf waren, es draussen runterschüttete und wir erst zum Mittagessen weg mussten, dachte ich, ich mach mal schnell noch so ein Mobile. 




Denn ich bekomme bald eine kleine Nichte :-) 




Und so ein Kinderzimmer muss ja auch eingerichtet und dekoriert werden. Schulferien eignen sich ja auch prima für so Entrümplungs- und Einrichtungsarbeiten.




Ich wollte mich ja schon lange mal dieser japanischen Faltkunst widmen. Denn ich sehe überall dieses tolle Papier und denke mir jedes mal; so jetzt machst du was daraus. Aber bis gestern, habe ich es nie geschafft.




Ab und zu brauche ich nämlich so einen Schubs. Diesmal war es die Firma Folia, welche mich geschubst hat. Ich durfte mir aus dem Katalog ein paar Sachen aussuchen, mit welchen ich nach Lust und Laune werkeln darf. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich als Bastelverrückte mit einem grossen Bedarf an Bastelmaterial, da natürlich nicht nein sage. 




Das irisierende Papier, hat mich natürlich sofort fasziniert. Und das, obwohl ich eigentlich so gar nicht der Glitzer-Typ bin. Und weil es so schön zugeschnitten in Origami-Papiergrösse daher kommt , musste das sofort in den Warenkorb. Danke an dieser Stelle der Firma Folia für das zur Verfügung Stellung des Materials. 




Kraniche sind es geworden, weil ich, wenn ich an Origami denke, sofort diese Kraniche vor mir sehe. Sie sind recht einfach zum falten und für eine Origami-Anfängerin wie mich, passen sie perfekt.  Anleitungen zum Falten, findet ihr massenweise im Netz.




Das Papier kann sehr leicht verarbeitet werden. Je nach Packung ist die Oberfläche geprägt oder punktiert und glänzt sehr schön. Für meine Arbeit hier, also genau das richtige. 




So, als nächstes falte ich dann mal Kolibris. Und mach mich jetzt mal hier aus dem Staub bis nach den Ferien. 




Wir lesen uns. Habt's fein.
Nica


*kooperation mit Folia

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Freitag, 14. April 2017

Gänseblümchen-Honig

Ich hab mir mal ein paar Gänseblümchen mitgenommen...




Eine Hand voll um genau zu sein, denn nach dem Löwenzahn-Honig, wollte ich endlich mal den Gäsneblümchen-Honig ausprobieren.




Erst mal eine kleine Portion, um zu testen ob der schmeckt. Vom Löwenzahn-Honig bin ich ja total begeistert. 




Der aufmerksame Leser ahnt es schon... Ja der schmeckt vorzüglich! Sonst wäre er nicht hier im Blog gelandet.




Das finden auch meine Jungs hier, die doch sehr skeptisch waren, als ich ihnen gesagt habe, dass ich aus den gepflückten Gänseblümchen, Honig mache. 




Und hier kommt auch gleich das Rezept dazu:


Für ein kleines Glas braucht ihr:

Eine Hand voll Gänseblümchen (mit Stiel und Blüte)
200g Zucker
1 Orange 
5dl Wasser

Eine Hand voll Gänseblümchen. Gut abspülen und abtropfen lassen.  Die Schale von einer Orange dazu geben, mit Wasser auffüllen und für ca. 10 Minuten aufkochen. Dann über Nacht zugedeckt in der Pfanne ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit in einer Pfanne auffangen. Die Gänseblümchen dabei gut ausdrücken. Den Zucker und 2EL Orangensaft dazu geben und kurz aufkochen lassen. Dann bei geringen Hitze einkochen. So lange bis der Honig eine Sirupartige Konsistenz erreicht hat. Je länger ihr den Honig köcheln lässt um so zähflüssiger wird er. Ihr könnt hierzu etwas Honig auf einen Teller tropfen lassen um die Konsistenz zu testen. Den noch heissen Honig in ein heisses, steriles Glas füllen und sofort verschliessen und auskühlen lassen.




Der Gänseblümchen-Honig eignet sich hervorragend zum süssen von Tee oder aufs Brot.




Und damit meine Lieben, verabschiede ich mich in die Ferien und wünsche euch allen ein ganz wunderbares Osterfest. Das muss vorher noch gefeiert werden. Dieses Jahr doppelt. 




Habt eine gute Zeit!
Herzlichst Nica


Samstag, 8. April 2017

Löwenzahnhonig

Salü

Löwenzahnhonig! Ja das gibts heute hier, denn ich hab mir vor zwei Tagen welchen gemacht.




Und heute, kurz vor Mittag, als ich aus dem Fenster schaute und den Löwenzahn so schön blühen sah, dachte ich, ich steig mal raus und sammle gleich noch mehr davon, denn der ist so fein, dass ich den gerne das ganze Jahr über in der Küche haben möchte.




Denn vor zwei Tagen ist nur ein Glas entstanden, obwohl mir meine Jungs kräftig beim pflücken geholfen haben. 




Löwenzahn Blätter habe ich bei der Gelegenheit natürlich auch gleich gepflückt. Daraus wird eine griechische Spezialität namens "Chorta" gemacht. Wenn ich noch dazu komme, werde ich dass dann auch verbloggen. Mal gucken.




Aber zurück zum Löwenzahnhonig. Der wird jetzt hier Morgens immer auf's Butterbrot gestrichen.




Und hier kommt auch gleich das Rezept:

Für ein Glas braucht ihr:

200g Löwenzahnblüten (nur die gelben Blütenblätter)
500g Zucker
1 Zitrone (unbehandelt)
1l Wasser




Den Löwenzahn an einem sonnig, warmen Tag pflücken. Am besten kurz vor Mittag. Gut abspülen und abtropfen lassen. Die gelben Blütenblätter von der Blüte zupfen und in eine Pfanne geben. Die Schale von 1 Zitrone dazu geben, mit Wasser auffüllen und für ca. 10 Minuten aufkochen. Dann für 24 Stunden zugedeckt in der Pfanne ziehen lassen. Durch ein Sieb geben und die Flüssigkeit in einer Pfanne auffangen. Die Blütenblätter dabei gut ausdrücken. Den Zucker und 2EL Zitronensaft dazu geben und kurz aufkochen lassen. Dann bei geringen Hitze einkochen. So lange bis der Honig eine Sirupartige Konsistenz erreicht hat. Je länger ihr den Honig köcheln lässt um so zähflüssiger wird er. Ich hab hier ca. 45 Minuten gebraucht und von der Konsistenz her, ist er so wie normaler Honig geworden. Ihr könnt hierzu etwas Honig auf einen Teller tropfen lassen um die Konsistenz zu testen. Den noch heissen Honig in ein heisses, steriles Glas füllen und sofort verschliessen und auskühlen lassen.




Habt ein feines Wochenende.
Nica

Donnerstag, 6. April 2017

Hasen müssen es sein...

Das Osterfest naht... Weil zu Ostern, Hasen mit dabei sein müssen und die liebe Astrid, Hasen sehen möchte, dachte ich, ich mach mir welche.




Denn Hasen findet man hier bei mir vor Ostern so gar nicht. Die aus Schokolade kommen dann ja erst zu Ostern, und ich freu mich so gar nicht drauf. Wir bekommen immer viel zu viele davon und nach der ganzen Verwertung, weil so in Hasenform, in den Mengen, dass kann keiner verzehren, kann ich keine Schokolade mehr sehen bis Weihnachten ist.




Ich habe nie verstanden wieso es grad ein Hase zu Ostern sein muss. Und obwohl der Osterhase für mich nie zu Ostern gehörte, weil es den bei uns Griechen einfach nicht gab, kenne ich ihn natürlich auch. Immerhin bin ich hier in der Schweiz aufgewachsen, und habe als Kind auch Schoggihasen bekommen. Der Hit war immer so ein meterhoher Schokoladenhase welchen uns mein Onkel mitbrachte. Uiuiui, ich hoffe bloss, es kommt keiner auf die Idee meinen Kids so einen zu schenken.




Vielleicht stehen darum hier auch keine Osterhasen rum, weil ich nie an den geglaubt habe.
Was ich bei dieser Hasengeschichte auch nie verstanden habe; woher der Hase die Eier hat. Hasen legen ja keine Eier. Wenn ich danach google, finde ich auch keine Klare Antwort. Bzw. ok, Hasen = Frühling; Fruchtbarkeitssymbol, nur so Sachen, aber alles ist irgendwie unklar. Wenn mir das also jemand erklären kann, wäre ich froh, weil ich immer noch nicht weiss, was ich meinen Jungs sagen soll, wenn sie mich danach fragen was der Hase mit der Auferstehung zu tun hat.




Aber kommen wir zu meinen beiden Hasen zurück. Die habe ich heute früh kurz zusammengeleimt, weil eben die Astrid danach gefragt hat. Dazu habe ich Holzeier genommen oben ein kleines Stück eingesägt. Einen Eisstiel für die Ohren klein geschnitten und da in den Spalt reingeklebt und hinten hab ich noch eine kleine Holzkugel als Hasenschwanz geklebt.




Ok, es sind jetzt keine Kay Bojesen Hasen, welche ich im übrigen wunderschön finde. Wer weiss, vielleicht kauf ich mir ja dann mal so einen um ihn zu Ostern hier aufzustellen. :-)




Ach ja, fast vergessen, die Buchstaben... die habe ich mit Moos beklebt... aber sie sehen zu künstlich aus, so dass sie mir gar nicht gefallen. Trotzdem habe ich sie hier für die Hasenfotos aufgestellt. Vielleicht, kann ja jemand damit was anfangen. Eigentlich wollte ich die zu Ostern, bei meinen Eltern auf den Tisch stellen, als Tischdeko in der Mitte des Tisches umgeben von Blumen. Aber ich denke mal, schlichte Gläser mit frischen Blumen sehen da schöner aus. Und die Tangramsteine? Die wiederum finde ich ganz toll. Es handelt sich hierbei um Quarzsteine, ähnlich den heiss geliebten Ankersteinen, nur viel günstiger habe ich die beim dm gefunden und musste sie sofort mitnehmen. Hasen, lassen sich damit ja auch legen.




Habt ein gutes Weekend.
Nica


Dienstag, 4. April 2017

Wir lassen es keimen! Bauernhof-Party*

Hallo

Das Thema Bauernhof haben wir heute! Puhhhhh! Da muss ich immer an ganz viel Arbeit denken, denn so einen Bauernhof zu unterhalten ist echte Knochenarbeit!




Hat man die Möglichkeit mal mit den Kids so einen Bauernhof zu besuchen und dort gleich noch eine Geburtstagsparty zu feiern, muss man eigentlich gar keine andere Beschäftigung suchen für so eine Party. Ich denke mal die Eindrücke welche die Kids da bekommen sind schon Beschäftigung genug.




Was aber wenn man die Party zu Hause feiert? Da hab ich mal gegrübelt, was man da denn basteln könnte. Erst dachte ich an einen Traktor. Aber irgendwie gefiel mir das nicht so richtig. Lieber etwas woran man lange Freude hat und Tag für Tag beobachten und bestaunen kann. 




Und dann vielen mir diese Keime und Sprossen ein, welche ich schon lange mal selbst ziehen wollte. Dazu benötigt man natürlich so ein Keimglas. 




Und so eins kann man ruck zuck selber machen. Vor allem wenn man so super dafür geeignete zweiteilige Deckel hat, wo man das Mittelteil ganz einfach entfernen kann. Findet man eigentlich in fast jedem Supermarkt oder eben bei Pinkfisch.




Was ihr dazu braucht:

Einmachglas mit passendem zweiteiligem Deckel
Spritzaufsatz für Pfannen oder Tüll
Keime/Sprossen
Wasser




Damit das Wasser ablaufen kann, könnt ihr die Einmachgläser ganz einfach schräg auf ein Teller Abtropfgitter stellen. Oder ihr nehme so ein "Gitterkörbchen" wie ich das gemacht habe. Wichtig ist, dass die Gläser darin schräg stehen, so dass sich das Wasser nicht im Glas sammelt. Die Keime müssen nur gegossen werden.




Und wenn ihr den Keimsprossen gut sorg gibt, und sie 2-3 mal täglich schön wässert, dann habt ihr in 3-8 Tagen eine super gesunde Beilage zum Salat oder Reis. Denn so Keimsprossen sind reich an Vitaminen.




Und nun zur Anleitung für das Keimglas:

Nehmt das Spritzsieb und schneidet es aus der Form raus. Das geht sehr gut mit einer Gartenschere. Dann nehmt ihr denn inneren Teil des Einmachglasdeckels. Der dient uns als Schablone. Zeichnet mit einem Filzstift die Kontur nach und schneidet den Kreis aus. Legt es in den äusseren Teil des Deckels. Und schon kann's los gehen mit dem Keime ziehen. An Stelle des Spritzsiebs könnt ihr natürlich auch Tüll nehmen oder etwas feinmaschiges aus Plastik. Wichtig ist, dass das Material nicht rostet und die Löcher nicht allzu gross sind, so dass da kleine Mücken rein fliegen können.




Nun könnt ihr ins Glas 1-2 EL Keime geben und das Glas mit Wasser füllen. Das lässt ihr nun so ca. 12 Stunden stehen. Danach giesst ihr das Wasser ab. Spühlt die Keime kurz durch und legt das Glas schräg auf das Teller Abtropfgitter. Das wiederholt ihr dann täglich 2-3 mal. Ich mach das hier immer morgens und abends. Und nun könnt ihr Tag für Tag zusehen wie die Keime wachsen.




Das war's auch schon. Na dann, wünsche ich euch viel Spass beim nach basteln, beobachten und geniessen.

Herzlichst Nica


*kooperatin mit Pinkfisch

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Sonntag, 2. April 2017

Bärlauch-Chips

Salü

Wieder mal was spontanes heute. Denn in Anbetracht dessen, dass ich grad ein ziemlich turbulentes aber total schönes Weekend hinter mit habe, begleitet von ganz viel Musik und Alkohol, hätte ich heute morgen nie gedacht, dass ich heute etwas anderes mache als Leichenmässig in der Wohnung rum zu schlurfen und mich mit ganz ganz viel Koffein wach zu halten.




Aber es kommt ja immer anders. Und obwohl, viel Koffein floss und auch die Sonnenbrille aufgesetzt werden musste um dem Tageslicht draußen stand zu halten, habe ich es raus geschafft. Tja, hat man Kids, geht das mit dem in der Wohnung rum schlurfen auch irgendwie gar nicht, obwohl der Lieblingsmann die Kleinen packt und morgens unterwegs ist, damit ich schlafen kann. 




Nach Hause bin ich dann mit einem grossen Sack voll Bärlauch gekommen. Entstanden sind nebst Pesto und Bärlauchbutter auch noch diese leckeren Bärlauch-Chips. Und weil ich die so fein finde, und grad so im Schuss bin, dachte ich ich verblogge die jetzt gleich. 




Ok, das Tageslicht war heute trotzdem nicht mein Freund. Drum habe ich alles in der dunklen Küche fotografiert. Ein paar Bündel Bärlauch habe ich nach all dem trotzdem noch hier stehen. Mal gucken was ich sonst noch daraus machen kann. 




Und hier kommt gleich noch das Rezept für die Bärlauch-Chips:

Bärlauch
Olivenöl
Salz

Den Bärlauch waschen und trocken tupfen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit Olivenöl bepinseln. Etwas Salz drüber streuen und für ca. 20 Minuten in den auf 140 Grad vorgeheizten Ofen schieben. 




Die nächsten Tage, gehe ich dann mal ruhig an. ;-)




Habt einen guten Wochenstart morgen.
Herzlichst Nica

Mittwoch, 29. März 2017

Ostereier mit Reis färben

Salü

Ostern steht vor der Türe, und ich habe mir dieses Jahr noch so gar keine Gedanken darüber gemacht.



Ok, viel nachzudenken gibts da eigentlich auch gar nicht, denn dieses Jahr finden sie gleichzeitig mit den Ostern in der Schweiz statt. Das bedeutet, voll ausgebuchtes Osterweekend, überall eingeladen und selbst nichts machen müssen. Das passt mir grad sehr gut :-) Wieso wir Ostern sonst so Zeitversetzt feiern, könnt ihr HIER und HIER nachlesen.




Ich werde meine Ostereier wie jedes Jahr traditionell rot färben. Wieso rot und was es mit der Tradition auf sich hat, habe ich HIER schon mal erklärt.




Trotzdem habe ich mich mal an das Eierfärben mit Reis gewagt, weil ich dies schon immer mal ausprobieren wollte. 




Und natürlich auch, weil ich hier auf dem Blog doch noch was österliches zeigen wollte. Bloggerdruck halt! ;-)




Also habe ich mal ein paar Eier gekocht. In einen Tupper etwas Reis rein geschüttet und dann noch etwas schwarze Lebensmittelfarbe. Das Ei rein gelegt und etwas geschüttelt. Et voilà schon hat man schön gesprenkelte Ostereier. 




Je nachdem wie viel Farbe und wie flüssig die Farbe ist, welche ihr in den Reis mischt, ergeben sich verschiedene Varianten. Die dunkel gesprenkelten Eier sind entstanden bei weniger flüssiger Farbe. Die hellen, nachdem sich der Reis mit der Farbe vollgesogen hatte. Und die dunklen, welche so etwas marmoriert aussehen, bei denen habe ich einfach noch ein wenig Wasser in den Tupper gegeben. Jedes Ei sieht mit dieser Methode garantiert anders aus als das andere. Ein toller Effekt wie ich finde. Man kann hier natürlich auch verschiedene Tupper mit verschiedenen Farben bereitstellen und die Eier abwechselnd in die verschiedenen Farben legen. Ich habe hier nur schwarz benutzt.




Mehr Eier färbe Methoden findet ihr HIER und HIER.

So und jetzt mach ich mir Eiersalat daraus :-)

Habt eine gute Woche.
Nica