Donnerstag, 16. März 2017

Feen-Elfen-Party*

Hallo

Feen oder Elfen? Tja wo genau liegt der Unterschied? Diese zwei Fabelwesen, werden ja gerne so ein wenig durcheinander gewürfelt. Wobei ich gestehen muss, dass ich den eigentlichen Unterschied bis heute auch nicht so recht kannte. Für mich waren Feen halt eher so makellose, grazile Wesen, wohingegen Elfen z.B. spitze Ohren haben und nicht so grazil wie Feen sind. Zudem hatten Feen für mich auch keine Flügel. Wenn ich an eine Fee denke, dann sehe ich immer ein menschliches Wesen, welches einen Feenstab in der Hand hält oder mit Feenstaub um sich wirft.




Aber ich hab mich da mal schlau gemacht. Der wichtigste unterschied zwischen diesen beiden Fabelwesen scheint zu sein, dass Feen im Gegensatz zu Elfen wünsche erfüllen können. 




Feen sind zudem hauptsächlich für Menschen zuständig. Elfen hingegen sind für die Natur zuständig. 




Feen sind also Zauberwesen, die haben ja auch einen Feenstab und Feenstaub zur verfügung. Alles Sachen, die man an solch einer Feen-Elfen-Party unbedingt mit integrieren sollte :-)




Einen schönen Feenstab und Feenstaub habe ich auch schon fix fertig bei Pinkfisch bekommen, also dachte ich, machen wir doch kleine Feen oder Elfen, die uns beschützen sollen.




Dazu habe ich alte Wäscheklammern verwendet. Diese alten Wäscheklammern sind wirklich der Hit. Damit kann man so viele tolle Sachen machen.




Eingekleidet habe ich meine Zauberwesen mit Filzresten. 




Für die Haare habe ich Wolle genommen.




Und die Flügel habe ich aus transparenter Folie ausgeschnitten, mit Acrylstiften bemalt und hinten angeklebt.




Das tolle am fertigen solch Figuren ist immer, dass man sie so vielseitig gestalten kann. Die Tatsache, dass für jeden eine Fee oder Elfe anders aussieht, macht die Sache noch viel spannender. Ihr könnt euch also freuen, die Endergebnisse der Kids zu bestaunen. 




Ich würde an einem Kindergeburtstag, in die Mitte des Basteltisches, einfach alles mögliche an Material stellen, so dass die Kids ihrer Phantasie freien Lauf lassen können beim gestalten ihrer Zauberwesen.




Papier, Stoff, Filz, Tortenuntersetzer, Krepp, Knöpfe, Perlen, Wolle, Folien, alles was ihr so rumliegen habt.




Bleibt also nichts mehr zu sagen, als viel spass beim basteln.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch

Montag, 13. März 2017

Von Makeln verbergen oder sichtbar machen, von Kintsugi

Kennt ihr Kintsugi? Das ist eine traditionell japanische Methode um Keramik oder Porzellan zu reparieren. Dazu wird Urushi-Lack verwendet um das Zerbrochene zusammen zu kleben und anschliessend wir die Bruchstelle mit feinstem Gold- Silber oder Platinpulver überzogen. Fehlende Scherben werden durch eine spezielle Urushi Klebmasse geflickt und ebenfalls mit dem Pulver überzogen. So entsteht ein wunderschöner Dekorationseffekt.




Als ich das erste mal so eine Kintsugi Vase gesehen habe, dachte ich erst gar nicht daran, dass es sich hierbei um ein Teil handelt welches zerbrochen war. Viel mehr dachte ich, diese schönen feinen Goldlinien seien bewusst in die Vase eingearbeitet worden.




Kintsugi betont den Makel. Und genau das, hat mich an Kintsugi fasziniert. Wie oft versuchen wir Makel zu kaschieren. Ich frage mich gerade, wieso wir das so oft machen. Denn eigentlich machen doch genau diese Makel ein Stück oder uns selbst zu etwas Einzigartigem. Wenn ich jetzt weiter denke und mir bewusst werde, wie vor allem heutzutage, die Einzigartigkeit ganz gross geschrieben wird, ist es im Grunde doch eher Kontraproduktiv, die Makel kaschieren zu wollen. Und doch tun wir es. Bzw. ich mache das ganz klar, sonst würden z.B. hier auf dem Blog ganz andere Fotos zu sehen sein. Die müssen dann schon immer ins rechte Licht gerückt werden.




Aber in Anbetracht dessen, dass dieser Blog hier öffentlich ist, und jeder einfach darauf zugreifen kann und sich ein Bild von dem machen kann, was ich hier so mache, ist es schon ok, denke ich mal, wenn ich hier ein paar Makel korrigiere und sei es nur, indem ich die Bilder im Bildbearbeitungsprogramm etwas aufhelle.




Wer glaubt, diese Becher, wären so zufällig mal zu Bruch gegangen, und ich habe sie dann einfach zusammen geflickt, der irrt. Denn eigentlich habe ich sie mit einem Hammer bewusst zerschlagen um sie dann in schönster Kintsugi Optik heute hier zu präsentieren. Klar, hätte ich sie nicht zerschlagen müssen. Ein bisschen Kleber darauf verteilen und diesen dann mit Goldpulver überziehen, das wäre ein leichtes gewesen. Aber wer mich ein wenig kennt, der weiss, dass ich mich nie damit zufrieden gegeben hätte, einfach so zu tun also ob. Wo bliebe da der Lerneffekt? Und der bewusste Makel, ersetzt doch keinen echten. ;-)




Ein bisschen geschummelt habe ich bei diesen Kintsugi Bechern allerdings schon. Weil Urushi Lack hier in der Schweiz nicht zu finden war, habe ich mir einen schnell trocknenden Zweikomponenten Kleber und für die fehlenden Scherben, Knetkleber genommen. Als Goldpulver habe ich Goldpigmente verwendet. Ich hätte zu gerne mit den original Sachen gearbeitet, aber nach Japan fliegt zur Zeit niemand denn ich kenne und der mir das hätte mitbringen können. Und ihr wisst ja wie das so ist, wenn mir mal nach etwas ist, dann muss das immer gleich sofort sein. Tja! Wie war das nochmal mit dem alten zerstören um neues zu schaffen HIER?

Und an meine asiatischen Leser, ich weiss, es ist so schlecht geworden! Aber es war mein erster Versuch :-)





Habt einen guten Wochenstart.
Nica


verlinkt mit Creadienstag





Freitag, 10. März 2017

Frühling im Glas und wie sich alles verändert.

Salü

Der einte oder andere der meinen Blog folgt, hat bestimmt bemerkt, dass es hier in letzter Zeit ein wenig Einseitig zu und her ging. Bzw. ganz viel Gebastel für Kinderpartys war zu sehen. Und sonst auch, sehr vieles was für Kinder oder mit Kindern gedacht war. Wie kommt's?




Das hat zum einten damit zu tun, dass ich eine super schöne Kooperation eingegangen bin in welcher ich Bastelideen für Kindergeburtstage entwickeln und umsetzen darf. Das heisst nicht, dass ich hier nur noch Kindergeburtstage feiere. Im Grunde tüftele ich an Ideen zu diversen vorgegebenen Themen. Setze die dann um, achte darauf, dass diese von Kindern so umgesetzt werden können. Setzte sie schön in Szene, schreibe Anleitungen dazu und fotografiere das Ganze. Eine Arbeit welche mir unheimlich Spass macht und meine Kreativität total anregt. Ja tatsächlich, auch bei vorgegebenen Themen. Vielleicht auf eine etwas einseitige Art, weil es um Kinderkram geht. Andererseits, ist diese Arbeit sehr lehrreich, für mich und meine Jungs. Ich stehe im ständigen Austausch mit ihnen und so manche Idee, wird aufgrund von Bemerkungen oder Ideen, welche die Knirpse mir mitgeben verworfen und neu zusammengesetzt. Interessant ist, dass ich oft glaube die perfekte Idee zu haben, und dann kommen die Kids und finden das was ich mache total daneben. Bzw. sie sind so gar nicht begeistert davon. Die Erkenntnisse, welche ich daraus ziehe, sind so wertvoll, im Umgang mit Kindern, weil diese ja durch Kinderaugen sehen, und das wiederum hilft mir, wenn ich nicht grad alle Zeit der Welt habe, und schnell auf Bedürfnisse von Kindern eingehen muss.




Was mich zum zweiten Punkt führt, welcher sich in letzter Zeit verändert hat. Ich arbeite nämlich wieder. Nach 6 Jahren Mamapause, welche ich genossen habe, war mir klar, dass ich irgend etwas mit Kids machen muss. Nicht unbedingt der Kreativität wegen, ich bin nämlich der ganz festen Überzeugung, dass Kreativität in jedem Kind steckt, sie geht nur im Laufe des Gross werdens irgendwo unter, oder zeigt sich in einer anderen Form. So ist ein Kind, das malt und bastelt genau so kreativ, wie eins, dass mit Puppen spielt und sich dabei die unglaublichsten Geschichten ausdenkt. Jedes auf seien Art. Da bedarf es keiner kreativen erwachsenen Person, welche einem Kind,  Kreativität beibringt. Kreativität kann man nicht lehren, und wenn man bedenkt, wie viele Mütter erst durch ihre Kinder kreativ tätig werden, ist es fast unverschämt, zu denken, wir Erwachsenen könnten den Kids was in diese Richtung beibringen. Techniken sicher, aber eine Technik zu beherrschen und diese zu lehren, macht noch keinen kreativen Menschen aus ihm. Was wir aber können und unbedingt sollen, wenn es unserem Naturell entspricht, ist wie bei allem was mit Kids zu tun hat, etwas vorleben. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind z.B. ein Instrument lernt, ist grösser, wenn die Eltern aktiv selbst zu Hause ein Instrument spielen. Wir sind Vorbild die Kids schauen uns alles ab.




Diese beiden Komponenten in meinem Leben, führen unweigerlich dazu, dass ich sehr viel für und mit Kindern mache. Und wenn ich doch eine volle Box mit Kinderkram habe, dann poste ich das auch. Wäre ja irgendwie schade, wenn diese tollen Posts irgendwo im Archiv verschwinden und von euch Lesern nicht gesehen werden. Ich hoffe doch, dass sich auch die Kinderlosen unter euch, davon inspirieren lassen können. Die anderen Sachen wie kochen, backen, werken für Erwachsene kommen da halt im Moment etwas zu kurz. Ideen sind vorhanden, nur Zeit fehlt. Ich hoffe auf Besserung. 




Und weil sich diese zweit Tätigkeiten, welchen ich mich zur Zeit mit ganzem Herzen widme, so ein bisschen beissen, weil da ja auf der einen Seite die Anleitungen für etwas bestimmtes stehen und auf der anderen Seite das völlig freie kreative dasein mit den ganz kleinen, habe ich mich Anfangs etwas schwer getan mit den Anleitungen. Ich persönlich arbeite ja selten nach Anleitung. Trotzdem kam irgendwann mal die Erkenntnis, dass entgegen allen Empfehlungen des feinen Schaffens, auch das angeleitete Schaffen durchaus wertvoll sein kann. Oft sind wir Menschen mit dieser Fülle an Ideen und Materialien überfordert, und wenn wir uns ein bisschen umschauen, dann haben wir auch nicht immer alle Zeit der Welt und auch nicht alle möglichen Materialien zur Verfügung um etwas zu schaffen. Eine Eingrenzung weckt oft ganz andere kreative Prozesse. Das erfahre ich, als sagen wir mal "kreativer" Mensch, sehr oft. So ist es eine andere Herausforderung aus dem "Nichts" etwas zu schaffen oder unter ganz bestimmten Voraussetzungen etwas entstehen zu lassen.Und wenn ich doch Menschen um mich habe, welche mit einem leeren Blatt Papier nichts anzufangen wissen, dann finde ich es schön, wenn ich da doch einen kleinen Impuls geben und somit jemanden ermutigen kann selbst etwas zu machen, und sei es einer Vorgabe zu folgen, welche dann wiederum weiter gedacht werden kann.




Dies im übrigen war auch der Grundgedanke dieses Blogs. Auch total "umkreative" Menschen, wie sich die meisten selbst nennen, zu ermutigen etwas zu schaffen.

Und weil sich der Frühling ankündigt und alles verändert, so wie mein Alltag sich ändert zur Zeit, habe ich diesen Post hier gleich noch zum Blumenfreitag verlinkt. Wieder mal Tulpen. Dieses mal nicht in einer spektakulären Vase, sondern ganz einfach im Glas.




Habt ein gutes Weekend.
Nica




Mittwoch, 1. März 2017

Waldtier-Party*

Salü ihr Lieben

Zugegeben, zu einer Waldtier Party, hatte ich anfangs so gar keine Idee, ausser vielleicht süsse Waldtiere basteln.




Aus Tannenzapfen und all dem was der Wald so hergibt. 




Aber dann vielen mir die kleinen Tangrams wieder ein, welche ich mal zu einer Fox-Trail Party gefertigt habe. 




Daraus kann man auch ganz viele Waldtiere legen. Also die Perfekte Idee für eine Waldtier-Party.





Was ihr dazu braucht:

1 Blechdose
Magnetpapier
Zeichendreieck
Bleistift
Schere
evtl. Acrylstifte


Eigentlich hab ich euch hier alles schon vorgefertigt. Einen Kleber für auf die Dose in Verschiedenen Varianten, Vorlagen die dann in die Dose kommen, so dass die Kids ein paar Anregungen haben und eine Vorlage für die Tangram-Teile.




Die Sachen müssen eigentlich nur noch gedruckt werden. Magnetpapier kann man natürlich auch einfach in den Drucker legen und sich die Vorlage ausdrucken.




Wem die Grösse nicht zusagt, der kann sich das auch ganz einfach auf das Magnetpapier aufzeichnen.




Die Kids brauchen es eigentlich nur noch auszuschneiden und je nach Gusto zu bemalen.




So ein Pocket-Tangram ist nämlich schon noch praktisch, wenn man unterwegs ist. Und bestimmt der Hit an solch einer Waldtier-Party.




Ach ja, ich habe jeweils in die einzelnen Boxen noch so ein Ersatz-Magnetvierreck mit dem aufgedruckten Muster beigelegt. Ist doch ärgerlich, wenn ein Teil verloren geht.




Herzlichst Nica

*kooperation mit Pinkfisch


Vorlagen zum downloaden:






Montag, 27. Februar 2017

Wachsmalstifte aus Sojawachs selber herstellen


Hallo ihr Lieben

Es gibt so Sachen die muss man einfach mal ausprobiert haben. Farben selber herstellen gehört auf jeden Fall dazu. Ich hab früher oft meine Malfarben selber hergestellt, seit ich aber nicht mehr regelmässig male, ist diese spannende Tätigkeit in den Hintergrund getreten.




Bis Gestern. Da hat es mich wieder gepackt. Ich wollte allerdings keine Malfarbe herstellen sondern etwas neues ausprobieren. Also habe ich Wachsmalstifte selber hergestellt. 




Wieso Wachsmalstifte? Weil die hier von den Kids heiss geliebt werden. Ich finde Wachsmalstifte ja oft mühsam zum malen. Meistens sind sie mir zu hart und geben nicht so leicht Farbe ab. Oft muss man da schon fest drücken, damit eine satte Farbe entsteht. 




Nicht so bei den selbst gemachten. Denn da kann man die Stärke je nach Wachs selbst bestimmen. Auch die Intensität der Farbe. Je mehr Pigmente darin enthalten sind, um so kräftiger werden die Farben. 




Ich mag Wachsmalstifte, wenn sie weich sind und kräftige Farben abgeben. Darum habe ich zur Herstellung auf weiche Wachse gesetzt und ordentlich Pigmente dazu geschüttet. 




Zugegeben, es ist eine Zeitintensive Sache, so Wachsmalstifte selber herzustellen, wenn man verschiedene Farben machen möchte. Aber ich finde es lohnt sich. Ein bisschen ausprobieren muss man allerdings, bis man das gewünschte Ergebnis hat.




Viele mögen es vielleicht auch, so Wachsmalstifte in verschiedenen Formen herzustellen. Hierzu kann jede beliebige Silikonform genommen werden. Ich persönlich mag das nicht so. Sicher sehen so Wachsmalstifte in z.B. Auto-, Blumen-, Pralinen- oder was weiss ich für eine Form cool aus. Aber um damit zu malen, bevorzuge ich die ganz normale Stäbchenform.




Leider besitze ich keine solche Stäbchen Gussform. Darum hab ich mir einfach die Jumbo Trinkhalme aus Papier als Gussform genommen. Sie sind vom Durchmesser perfekt für so Wachsmalstifte. Im übrigen habe ich das auch mit den Plastik Trinkhalmen ausprobiert. Da muss ich sagen, dass die sich etwas verformen, wenn das heisse Wachs eingegossen wird. Wen das nicht stört, dem kann ich die auch empfehlen, die Wachsmalstifte haben dann eine glattere Oberfläche als die welche in Papier Trinkhalmen gegossen wurden. Natürlich kann man sich hier auch aus Papier eine Form drehen. Oder man kann als Form ganz normalen Ton nehmen und dort einen Holzstab in der gewünschten Grösse reinstecken und so eine Giessform kreieren. Leider hatte ich keinen Ton zu Hause, darum die Trinkhalme :-)




Schön, bei den selbst gemachten Wachsmalstiften ist natürlich auch, dass ihr wisst, was drin ist. Meine hier bestehen aus Soja- und Bienenwachs. Sojawachs ersetzt hier das Stearin, welches für die Stabilität der Stifte sorgt. Da Sojawachs ein relativ weicher Wachs ist, kommt mir das grad entgegen. Ihr könnt hier natürlich auch ganz normale Teelichter aus Stearin verwenden. Oder alle drei Wachse mischen, wenn ihr die Stifte härter mögt. Einfach ausprobieren sage ich da nur :-)



Und hier kommt auch gleich das Rezept: 


1 Teil Sojawachs
1 Teil Bienenwachs
1 Teil Stearin (optional)
1-2 TL Farbpigmente (ungiftige) je nach Farbintensität
Jumbo Trinkhalme aus Papier
Klebeband
kleiner Trichter
Gefäss um Wachs zu schmelzen

Wachs und Farbpigmente in eine Schale geben und über dem Wasserbad schmelzen. Trinkhalm an einem Ende gut mit Klebeband zukleben. Trinkhalm in ein Glas stellen und den Trichter oben rein stecken. Geschmolzenen Wachs mit den Pigmenten gut verrühren und in den Trinkhalm giessen. Etwas auskühlen lassen. Der Wachs sackt beim trocknen zusammen, bzw. es entsteht in der Mitte ein Loch. Daher nochmals nachgiessen und aushärten lassen. Trinkhalm entfernen. Der Wachsstift kann nun in beliebig grosse Stücke geschnitten werden.




Die Reinigung der Giessform ist bei diesem ganzen Wachsmalstiften giessen das aufwändigste. Mein Tipp daher: Wachs, löst sich mit ganz normalem Pflanzenöl sehr gut.




Habt eine gute Woche! 

Herzlichst Nica


verlinkt mit Creadienstag









Donnerstag, 23. Februar 2017

Regenbogen-Party*

Hallo


Heute wird's bunt! Denn heute geht es um Regenbogen. Und wie ich da am shooten dieses Posts war, mit der Überzeugung, dass ich die perfekte Bastelidee für dieses Thema hatte, kam mein Sohn daher und belehrt mich eines besseren.





Ursprünglich war nämlich so ein Windspiel in Regenbogenfarben geplant, welches ich auch schon gefertigt hatte. 




Eigentlich sogar zwei. Denn so ein Windspiel in regenbogenfarben macht sich an einer Regenbogen-Party eigentlich ganz gut. 




Und darum wollte ich es auch nicht ganz aus dem Post verbannen. 




Drum kommt hier auch gleich die Anleitung.




Was ihr dazu braucht:

Kreppstreifen
Schnur
Metallring
Leim 
Schere

Die Kreppstreifen zuschneiden. Mit Leim um den Metallring kleben. Drei Schnüre dran knüpfen und oben zusammenbinden. Und schon habt ihr ein Regenbogen Windspiel.




Aber eben, mein Sohn fand das gar nicht passend, denn einfach so farbig runter hängendes Krepp ist halt kein Regenbogen, zumal es kein Bogen ist. 




Wo er Recht hat, hat er Recht. Er packte dann das Windspiel am Reif und rannte damit in der ganzen Wohung rum, so dass das Krepp bogenartig durch die Luft schweifte und meinte: "So muss ein Regenbogen sein!"




Und dann viel mir dieser Wurfball mit Schweif wieder ein, welchen ich als Kind geliebt habe. 




Was ihr dazu braucht:

Plastiktüte
Kreppstreifen
Reis
Stickerpapier / Kebefolie
Bostich
Schere

Kreppstreifen zuschneiden und auf einer Seite zusammen heften. Etwas Reis in eine Plastiktüte füllen und gut zusammenbinden, so dass ein kleiner "Reisball" entsteht. Den Rerst der Tüte wegschneiden. Zwei grosse Klebefolien zuschneiden. Auf der Seite wo der Schweif hinkommt, bereits eine schöne Rundung schneiden für die Wolke später. Kreppstreifen drauflegen und gut andrücken. Reissack in die Mitte platzieren. Zweite Folie drüber kleben. Die Ränder gut zusammen drücken, so dass das Ganze dicht wird. Nun kann hier eine Wolkenform oder was auch immer euch beliebt nachgeschnitten werden. 




Ist doch eigentlich eine viel coolere Idee, als das mit dem Windspiel. Und wenn man den "Wurfball" mit Regenbogenschweif wirft, dann bekommt man einen richtigen Regenbogen hin ;-)




Herzlichst 
Nica

*kooperation mit Pinkfisch