Freitag, 23. September 2016

Betton- Glas- Vasen und orange Callas

Ich hab anfangs Woche einen schönen Blumenstrauss bekommen, allerdings haben es nur die drei orangen Callas heute auf den Blog geschafft.




Und weil hier so keine Vase richtig passen wollte, um euch diese Schönheiten zu präsentieren, dachte ich, ich fertige mir einfach welche. 




Ich hatte nämlich noch so lange, schmale Gläser im Schrank die ich eigentlich schon längst hätte entsorgen müssen, weil man aus ihnen nicht trinken kann. Die Nase ist da irgendwie immer im Weg. Und so wurden sie einfach zur Vase umgestaltet. 




Eigentlich hätte ja eine Vase gereicht für die drei Blumen, aber da ich schon mal dran war, dachte ich ich mach mir grad ein paar davon. 




Dazu habe ich erst mal ein paar Gläser mit Sprühfarbe lackiert. Als diese trocken waren, habe ich zuerst die Gläser unten mit einem dicken Papier umwickelt und zusammengeklebt, so dass eine Giessform entsteht. Beton angerührt und die hälfte mit schwarzen Pigmenten versetzt. Dann habe ich erst den normalen, dann den pigmentierten Beton reingegossen. Mit einem Schaschlickspiess etwas vermischt und das war's auch schon. Wenn der Beton gut durchgetrocknet ist, könnt ihr mit Zweikomponenten Leim, das Glas mit dem Beton, verkleben.  




Und damit geht's heute zu Blumen-Freitag. Da war ich nämlich schon lange nicht mehr.




 Euch wünsche ich ein ganz tolles Weekend! 
Nica





Dienstag, 20. September 2016

Töpfern auf der elektrischen Scheibe und geformte Becher

Erst mal meine lieben Leser, muss ich mich, für meine zur Zeit seltene Besuchen bei euch, entschuldigen. Im Moment läuft hier so viel neues, dass ich nicht mal dazu komme auf eure lieben Kommentare zu antworten oder bei euch vorbei zu schauen. Ich freu mich aber jedes mal wenn ich eure Worte lese. MERCI euch allen viel Mals!

Kommen wir zum heutigen Post; Wer hier jetzt so superschön geformte Vasen, Teller oder dergleichen sucht, den muss ich gleich enttäuschen.




Vor zwei Wochen hatte ich meinen ersten Kurstag im töpfern auf der elektrischen Töpferscheibe. Dabei rausgekommen ist ein grosser Haufen, feuchter Ton!




Ja, ja es gibt tatsächlich Sachen, die kann ich nicht auf anhieb. Wobei, kann das jemand auf anhieb? Also wenn das jemand kann, dann hat er meine vollste Bewunderung.




An handwerklichem Geschick fehlt es ja nicht bei mir und trotzdem ist töpfern auf der elektrischen Scheibe etwas fast unmögliches. Man weiss das ja irgendwie, dass das extrem schwierig ist, und doch wenn man den Profis so zuschaut, denkt man sich.... Hach dass kann ich auch. Aber nein, dass kann ich nicht... noch nicht...




Nach vier Stunden und einem Haufen feuchten Ton, hab ich dann aufgehört und mich auf das Formen von Hand konzentriert. Rausgekommen sind dabei wieder mal Becher. Ich stelle fürs Leben gerne Becher her merk ich gerade :-) Heute mit zartem Gold verziert. Ihr habt ja bestimmt schon mitbekommen, dass ich mich etwas im Goldrausch befinde.





Und das töpfern auf der Scheibe, dass bekomm ich schon noch hin... Ja daran muss ich jetzt einfach glauben. Meine Lehrerin erzählt mir immer Geschichten wie sie es erlernt hat. 200 Becher musste sie innert zwei Wochen auf der Scheibe drehen! Und jeder der nicht perfekt war, der zählte nicht. "Nur so lernt man das schnell" hat sie gemeint. Also 200 Becher brauch ich nicht. Und Tag und Nacht an der Scheibe sitzen, kann ich auch nicht. Aber ich gebe nicht auf. Ich bleibe dran. Und bis ich euch hier was zeigen kann, forme ich nebenbei noch so ein paar Sachen. Formen macht nämlich auch total Spass. Aber dieses Töpfern auf der elektrischen Scheibe möchte ich schon ganz unbedingt lernen.





Habt eine gute Woche.
Nica

verlinkt mit: Creadienstag





Samstag, 17. September 2016

Kürbissuppe mit Sternanis und Kürbis- Feta- Sesam- Honig- Einlage

Ich hatte kürzlich eine Diskussion mit einer Freundin die sich meine Fotos auf dem Blog angeschaut hat. Darauf sagte sie. "Ach herrje, was soll dieses ganze Drumrum mit verstreuter Schokolade und Zierkürbissen neben der Suppe, das ist doch alles sowas von unrealistisch und inszeniert. Mich nerven solch Fotos. Das zeigt doch nicht die Realität!"




Ja da hat sie schon recht. Wenn ich Suppe esse, dann stell ich vorher nicht Zierkürbisse auf, verstreue Blätter oder Sternanis auf dem Esstisch. Meistens esse ich nicht mal aus den Behältern in welchen sich die Suppe zum Zeitpunkt des Fotografierens befindet. Ich esse wenn es kalt ist auch nicht draussen auf unserem Holztisch. Ich sitze eigentlich immer am Küchentisch mit den Kids. Wenn ich da ein Foto machen würde, dann hätte ich erstens nicht genug Licht, zweitens würde ich das nie akzeptieren, dass jemand, während dem Essen sich mit etwas anderem beschäftigt als mit essen und drittens, hätte ich auf jedem Bild eine Kinderhand. Wenn ich am essen bin, dann halte ich auch nicht Zufällig mein Smartphone oder meinen Fotoapparat in der Hand und fotografiere. Wäre ja irgendwie schräg sowas. Ich fotografiere meistens vor dem Essen und zwar, wenn die Kids noch nicht zu Hause sind und ich in ruhe alles so aufstellen kann wie ich das gerne möchte. Darum esse ich meistens auch nicht aus dem Geschirr das auf den Fotos zu sehen ist, denn so eine Suppe kalt essen, ist ja auch nicht so toll. Die muss wieder aufgewärmt werden. So mach ich das, ja ja...




Aber kommen wir zurück zu der Aussage meiner Freundin. Tja, wenn man inszenierte Bilder nicht mag, dann mag man sie nicht. Aber ist nicht jedes Foto auf seine Art inszeniert? Ich meine ein Foto nimmt nur einen Teil einer Szene auf. Wir zoomen uns heran, wir wählen einen Ausschnitt, oder stellen den Gegenstand den wir fotografieren wollen auf eine saubere Oberfläche mit einem schönen Hintergrund. Und bei so kleinen Sachen, beginnt schon die Inszenierung. Ich kenne niemanden der das schokoladenverschmierte, Küchentuch nimmt um das heisse Blech mit dem Schokoladenkuchen in die Kamera oder das Smartphone zu halten. So ein schokoladenverschmiertes Küchentuch, kann doch recht unappetitlich aussehen. Da nimmt man doch lieber das graue, schöne Leinentuch. Man möchte ja mit einem Foto, vor allem wenn es um Essen geht, ein Bild zeigen, dass den Appetit anregt. Natürlich kann man das auch ohne, dass man Puderzucker verstreut oder Kürbisse daneben stellt. Man kann zum Beispiel den Teller Spaghetti in die Hand nehmen und vor eine weisse Wand stehen. Gibt ganz schöne Fotos. Aber sind die realistischer als die mit den Kürbissen die da stehen? Ich meine da wird essen fotografiert. Das Essen kommt für gewöhnlich von der Pfanne auf den Tisch, da hat man nicht zufällig das Smartphone in der Hand, macht eine extrarunde beim servieren vor die weisse Wand und bleibt dort stehen, weil man das halt so macht. Oder macht das jemand von euch, einfach so mit dem Teller Spaghetti in der Hand rumstehen? Ich kenne auch niemanden der absichtlich hässliche Fotos macht. Klar gibt es da diese Szenen, die einfach so entstehen und jemand macht grad zufällig ein Foto davon. Aber wie oft kommen die vor? Oft vielleicht, aber hab ich da grad meine Kamera zur Hand? Also bis ich mein Smartphone überhaupt finde um so ein Foto schiessen zu können, ist die Szene schon längst vorbei. 




Hat man jetzt noch einen Blog und möchte dort ein Rezept veröffentlichen, dann könnte man natürlich die Bilder einfach weg lassen. "Kürbissuppe" hinschreiben und hoffen, dass das jemand liest. Man kann allgemein alles beschreiben was auf so einem Foto zu sehen ist. Aber seien wir mal ehrlich, hätte ich keine Fotos hier drin und würde ich oben nicht noch den Feta und den Honig im Zusammenhang mit Kürbissuppe erwähnen, dann würde dieser Post hier wahrscheinlich von ganz wenigen gelesen. Kürbissuppen Rezepte findet man ja haufenweise, wieso sollte man also genau meins lesen?
Ganz realistisch gesehen, fotografiert man doch ein nicht inszeniertes Essen nicht, um es sich dann immer und immer wieder anzuschauen. Man fotografiert es, weil es in diesem Moment einfach für einen Stimmt oder weil man es jemandem zeigen möchte. Oder gibt es Leute, die ihr Essen ganz real fotografieren, es in XXL Größe drucken lassen um es dann ins Wohnzimmer an die Wand zu hängen?

Ihr merkt, das Thema Inszenierung beschäftigt mich. Und das, weit mehr als es ein paar Kürbisse auf einem Suppenfoto tun. 




Ah ja, ein Rezept sollte hier noch hin, nach so viel Gelaber :-)


Suppe inkl. Einlage: 

400g Kürbis
1 Zwiebel
3dl Orangensaft
2dl Gemüsebrühe
2 Sternanis
1TL schwarzen und weissen Sesam
2-3 EL Honig
etwas Kokosmilch
100g Fetakäse
etwas Olivenöl

Den Kürbis und die Zwiebeln in Stücke schneiden und in eine Pfanne geben. Mit Olivenöl beträufeln und gut durchmischen. Eine gute Hand voll aus der Schüssel nehmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech verteilen, mit Sesam bestreuen und in den auf 200 Grad vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten rösten. Den Rest des Kürbis in der Pfanne kurz anbraten. Mit dem Orangensaft und der Brühe ablöschen. Sternanis dazu geben und weich kochen lassen. Sternanis entfernen, pürieren und mit etwas Kokosnussmilch verfeinern. In eine Suppenschüssel geben. Den gerösteten Kürbis aus dem Ofen nehmen. Feta zerbröseln und zusammen mit dem Honig über die Kürbise verteilen und gut mischen. Nun kann man die Kürbis-Fetta Mischung in die Suppe geben.

Wem das zu ausgefallen ist, der lässt die Einlage einfach weg und garniert wie ich hier mit roten Rettichsprossen. Die hab ich im übrigen, wegen der Farbe gewählt, sie geben so einen schönen Kontrast zur Farbe der Suppe. Wer keine Inszenierungen mag, der lässt sie weg. Ich persönlich mag Inszenierungen auch beim servierten Essen. Das Auge isst ja bekanntlich mit.

Man kann den gerösteten Kürbis mit dem Sesam dem Feta und dem Honig natürlich auch einfach so essen und nicht als Suppeneinlage verwenden. 




Mehr Kürbissuppenrezepte findet ihr HIERHIER und HIER aber Vorsicht, alles inszeniert!

Ich wünsche euch ein gutes Gelingen.

Nica

Donnerstag, 15. September 2016

Im Goldrausch! Ton-Teller mit Goldrand

Salü

Es ist wieder schönes entstanden aus Ton! Noch keine selbstgedrehten Sachen, dafür selbst geformte Teller!




Das ist so etwas mit mir und der Farbe Gold. Ich konnte mich mit Gold lange nicht so anfreunden. Silber war da eher mein Ding. 




Aber so mit der Zeit, wurde mir Gold immer sympathischer. Und die Farbe Silber rückte eher in den Hintergrund. Nicht dass ihr jetzt denkt, bei mir sei alles Goldig. Ganz im Gegenteil, zu viel Gold vertrage ich dann auch nicht. Aber so ein paar Akzente dürfen es schon sein. So auch auf den Tellern hier.




Die Strukturen in den Tellern, habe ich mittels gehäkelten Platzdeckchen, welche ich einfach über den  Ton gerollt habe, gemacht. Ein bisschen Glasur drüber verteilt und gleich wieder weggewischt. Und dann zum Schluss noch einen Goldbrand. 




Ich hab das mit dem Gold aber dann nicht nur bei den Tellern gemacht. Weitere Sachen sind auch noch entstanden aber die zeige ich euch dann ein andermal. 




Habt eine gute Woche.
Nica

Dienstag, 13. September 2016

Wir machen Musik!

Hach ja Musik... eine grosse Leidenschaft... zwar nicht selber machen, denn ich spiele zu meinem Bedauern kein Instrument. Wobei doch, Geigenunterricht hatte ich mal, aber das liegt schon ewig her, und ich könnte das heute nicht mehr. Vielleicht sollte ich aber wieder, denn ich finde es etwas grandioses, wenn jemand ein Musikinstrument beherrscht. Deshalb bezieht sich im Moment die Leidenschaft auf das Musik hören.
Auch meine Jungs und meine Nichte mögen Musik. Und selber Musik machen sowieso. Darum hab ich mal mit ihnen ein paar Instrumente gebastelt.




Entstanden sind Tamburins, Trommeln und Stabtrommel.




Für die Trommeln braucht ihr:

1 Tonblumentopf
Fensterleder
Packschnur
Servietten
Serviettenkleber
weisse Acrylfarbe
Holzperlen
Schere 
Ahle

Den Tonblumentopf weiss anstreichen und gut trocknen lassen. Die Serviette mittels Serviettenkleber auf den Topf kleben. Hier kann man natürlich auch Decopatchpapier verwenden oder den Topf mit Acrylfarbe bemalen. Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Das Fensterleder zu einem Kreis schneiden, so dass auf jeder Seite ca. 5 cm überragen. Den Kreis in 6 Teile teilen und jeweils mit der Ahle am unteren Rand zwei kleine Löcher bohren, so dass die Packschnur durchgezogen werden kann. Danach das Fensterleder gut befeuchten. Die Packschnur durch alle Löcher ziehen. Das Fensterleder auf den Tonblumentopf legen und die Packschnüre ganz straff unten zusammenknoten. Gut durchtrocknen lassen. Das Fensterleder zieht sich so etwas zusammen. Sobald es trocken ist, mit der Packschnur oben binden, so dass das Fensterleder richtig straff ist. Wer mag kann jetzt hier noch Holzperlen drauf fädeln.

Für den Trommelstab braucht ihr: 

1 Holzstab (wenn möglich so dick wie das Loch der Holzkugel ist)
1 Holzkugel mit Loch
Fensterleder
Packschnur
evtl. ein wenig Knete, wenn der Stab dünner ist als das Loch

Den Stab in die Holzkugel kleben. Sollte dieser dünner sein, als das Loch, ein wenig Knete in das Loch geben und den Stab so fixieren. Einen grosszügigen Kreis aus dem Fensterleder schneiden. Das Fensterleder gut befeuchten und über die Holzkugel stülpen, dann mit Packschnur zusammen binden.




Für die Stabtrommel braucht ihr:

2 Bierdeckel
1 Schaschlickspies
Packschnur
2 Holzkugeln
Servietten 
Serviettenkleber
Bastelleim
grosse Büroklammern

Die Bierdeckel mit den Servietten und dem Serviettenkleber auf einer Seite verzieren. Auch hier kann man malen oder sonst wie bekleben. Wie es euch gefällt. Die nicht verzierten Seiten mit Leim bestreichen. Die Packschnur in der Mitte eines Bierdeckels drauf  legen, so dass auf jeder Seite ca. 15 cm raus ragen. Den zweiten Bierdeckel drauf kleben. Mit den Büroklammern zusammen pressen. Die Holzperlen an beiden Seiten dran Knüpfen. Wenn die Bierdeckel trocken sind, den Schaschlickspiess unten vorsichtig rein stecken. Vorher noch die Spitze in etwas Leim tunken.




Für das Tamburin braucht ihr:

1 Käseschachtel
Servietten
Serviettenkleber
Glöckchen
Faden 
Nadel
Ahle

Die Käseschachtel mit den Servietten und dem Serviettenkleber verzieren. Trocknen lassen. Nun So viele Glöckchen wie ihr mögt an den Rand nähen. Dazu vorher mit einer Ahle, Löcher in die Seiten bohren.




Und damit gehts heute zum Creadienstag.

Habt's fein.
Nica

Freitag, 9. September 2016

Körbe flechten

Hallo ihr Lieben

Als mich vor einiger Zeit, Folia* angeschrieben und um eine Kooperation gebeten hat, hab ich sofort zugesagt. Denn Folia kennt man einfach, wenn man so viel bastelt wie ich. Fasziniert hat mich immer die grosse Papierauswahl. Und somit war auch klar, das ich für diesen Beitrag etwas aus Papier machen würde. Aber was?




Flechten ist auch so etwas wovor ich mich immer gedrückt habe. Wieso weiss ich nicht mal. Aber ich glaube der Gedanke, sich all diese Flechtstreifen selber zuzuschneiden, hat mich etwas abgeschreckt.




Mir gefällt aber Geflochtenes total gut. Und Körbe kann man sowieso nicht genug haben. Denn da gibt es so vieles, was man in einen schönen Korb verstauen kann. Und so habe ich entschieden, dass ich aus dem Papier, welches ich bekommen habe, Körbe flechte. Also habe ich mir das Papier in Streifen geschnitten. Und siehe da, so schlimm war das gar nicht. Hätte man natürlich so eine Schneidemaschine zur Hand, wäre das auch viel flotter gegangen. Aber man muss sich zu Helfen wissen und so ein Cutter tut auch gute Arbeit.




Ich habe ja lange überlegt, wie ich denn nun meine Körbe flechte. Im Internet findet man ganz viele Anleitungen. Aber die waren mir irgendwie alle zu aufwendig. Also habe ich mal überlegt, wie man so einen Korb ganz einfach und effizient flechten kann. Und das ohne mühsames Kleben. Ich muss ja sagen, dass ich das mit dem Kleben erst mal versucht habe, aber das warten zwischendurch, bis das festklebt, das verrutschen der Streifen, hat mich auf die Palme gebracht und darum habe ich zu Heftklammern gegriffen. Total effizient und unkompliziert kann ich da nur sagen. Ok, die Heftklammern sehen dann doch nicht so schön aus, aber man kann hinterher, wenn alles perfekt steht mit Leim dahinter und die Heftklammern wegmachen.




Ich denke mal das Bild oben ist selbsterklärend um sich mal ein Gerüst des Korbes zu fertigen. Wenn nicht, einfach nachfragen.




Danach kann man einfach Reihe für Reihe mit einem anderen Flechtstreifen flechten. Zusammenkleben oder tuckern. Wie man möchte. Ich hab natürlich erst getuckert. Und als der Korb dann fertig geflochten war noch zusammen geklebt. 




Unten habe ich die "Gerüststreifen" einfach umgeknickt, so dass ein Boden entsteht. 




Oben wo die Heftklammern waren, habe ich aussen und innen den Rand mit einem Flechtband beklebt, so dass man die Heftklammern nicht mehr sieht. Zudem wird so der obere Rand noch etwas stabiler.




Wer den Boden noch stabiler mag, der schneidet sich aus Karton einen Boden aus und legt den in den Korb. 




Cool finde ich an dem Papier nebst dem, dass es sehr robust ist und gut steht, die verschiedenen Strukturen. Ledereffekt, Tröpfchen, Streifen... glänzend, matt... Und was das Beste ist, man kann es beidseitig verwenden und hat auf jeder Seite einen anderen Effekt. Wenn nicht Materialmix, dann muss es schon ein Strukturmix sein bei mir ;-)




Danke Folia für die zur Verfügung Stellung des Papiers. 




Habt's fein.
Nica


*kooperation mit folia

Montag, 5. September 2016

Weltall Geburtstagsparty

Salü

Heute flute ich euch ein bisschen mit Bildern, denn wir haben am Weekend gefeiert.




Eine Weltall Party hat da nämlich stattgefunden. Denn, mein Grosser liebt das Weltall.




Es ist ja auch etwas total faszinierendes. Und deshalb war ich froh, als er mir gesagt hat, dass er sich eine Weltall Geburtstagsparty wünscht. 




Ich hatte ja schon Horror, dass da Themen wie die Dinosaurier wiederkommen. Da fällt mir ein, eigentlich schulde ich euch noch einen Post von der Dinosaurier Party. Aber ich fand dieses Thema so schrecklich, dass ich am ende fast keine Fotos von der Deko gemacht hatte. Na ja Ideen, wie man die hässlichen Viecher schön in Szene setzt, hatte ich schon, aber so weiss oder schwarz angesprühte Dinos in einheitlichem Look um einem Farbkonzept zu folgen funktioniert bei Jungs nicht so richtig. Sie finden die Dinos ja gnau deshalb cool, weil sie so aussehen wie sie aussehen. Zudem hätte es mir mein kleiner nie verziehen, wenn ich seine Dinos alle einheitlich angesprüht hätte. 




Aber kommen wir zurück zu der Weltallparty. Was wurde alles gefertigt?




Planeten durften nicht fehlen. Dazu habe ich Acrylkugeln in verschiedenen Grössen genommen und diese von innen mit Acrylfarbe bemalt. Je nach gewünschten Effekt,  habe ich mit dem Pinsel gearbeitet oder mit dem Schwamm. Die Jungs haben dabei kräftig mitgeholfen. Ganz einfach eigentlich. Nur die Erde war ein wenig schwierig, denn die muss man Spiegelverkehrt ins innere der Kugel malen, damit sie hinterher auch wie die Erde ausschaut.




Ich habe mich hier für die Acrylkugeln und gegen Styroporkugeln entschieden, weil ich die Planeten noch zum leuchten bringen wollte. Dazu habe ich batteriebetriebene Teelichter reingelegt. Oder so batteriebetriebene Lichterketten bei den grösseren Kugeln.




Der Lieblingskuchen vom Sohn wurde gebacken und mit der Mondlandung in Spielzeugform bestückt. Die Tafelfolie an der Wand wurde mit Sternen bemalt.




Und ganz viele Sterne gestanzt, geschnitten und zu kleinen Hängegirlanden vernäht.




Und dann kam mein Sohn und meinte: "Im Weltall fliegt aber alles, weil es dort keine Schwerkraft gibt!" Ha, dann lassen wir unsere Chips halt auch fliegen, dachte ich, und hab einigen davon an einen Silchfaden befestigt und diesen an die Decke geklebt. Dank Photoshop, sieht man den hier auf den Fotos auch grad gar nicht mehr ;-)





Die Fliegenden Chips waren auch DAS Highlight an der Geburtstagsdekoration. 




Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich die ganzen Snacks fliegen lassen, denn so fliegende Chips essen, ist halt schon viel spannender, als einfach in die Schüssel zu greifen. Und somit ist auch unser ungeplantes Weltraum Spiel entstanden. Wer schafft es als erster so ein Chips zu essen ohne es in die Hand zu nehmen :-)  Da sieht man wieder, ich bin kein Entertainer, was spielen angeht, dass überlasse ich lieber den Kids, die sind Profis darin sich so Sachen auszudenken :-)





Das Tischtuch, hätte ich fast vergessen. Das sollte eine Rakete sein. Dazu habe ich ein weisses Papiertischtuch mit etwas schwarzer Klebefolie und Aluklebeband zu einer Rakete verwandelt. 




Und dann wären da noch die Tüten mit Süssigkeiten für die Kids. Dazu habe ich Weltraumpapier zu einer Tüte gedreht und darin Wolken, Mond, Sterne, Sonne und natürlich auch ein Ufo reingepackt. Muss ja alles stimmig sein :-) 




Worin ich aber ein Profi bin, und ich glaube, dass kann ich jetzt schon ein bisschen von mir behaupten, ist mir kleine Basteleien auszudenken, die einfach gemacht sind und an denen die Kids Freude haben. Ja ja, das muss schon sein, bei so einer Bastelverrückten wie mir. Die Kids durften sich ein kleines Weltall basteln, das in der Nacht leuchtet. 




Dazu haben sie einen Holzrahmen schwarz bemalt. Nachtleuchtsterne rein geklebt und Holzhalbkugeln zu Planeten bemalt. Auch kleine Astronauten in Form von Holzkegeln wurden rein gestellt. Das alles, ausser die Nachtleuchtsterne wurde zuerst mit Acrylfarbe bemalt und danach mit so einer Nachtleuchtfarbe übermalt. Ja ja, was es nicht alles gibt ;-)




Weitere Themenbezogene Partyideen findet ihr HIERHIERHIERHIERHIERHIER und HIER





Und weil heute Dienstag ist, wird das Ganze noch zum kreativen Dienstag verlinkt.




Habt eine schöne Woche.

Herzlichst Nica